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FREITAG, 17. AUGUST 2012
ZUM 50. TODESTAG VON PETER FECHTER

Bei der zentralen Gedenkveranstaltung anlässlich des 50. Todestages von Peter Fechter diskutierten rund 80 Schülerinnen und Schüler aus drei unterschiedlichen Gymnasien in Berlin und Brandenburg sowie der Deutschen Schule in Helsinki mit dem Regierenden Bürgermeister über den Wert von Freiheit. Zuvor fand in der Kapelle der Versöhnung eine Andacht im Gedenken an Peter Fechter statt, der als 18-Jähriger im Todesstreifen der Berliner Mauer nach einem Fluchtversuch vor den Augen der Weltöffentlichkeit verblutete. Gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister legten die Schüler weiße Rosen im Fenster des Gedenkens ab.

„Der Demokratisierungsprozess muss aus der Gesellschaft kommen“ appellierte Klaus Wowereit an die Schülerinnen und Schüler. Er rief sie dazu auf, sich für die Freiheit einzusetzen und für Demokratie zu engagieren.

Er betonte, dass das Schicksal von Peter Fechter den hohen Wert von Freiheit und Demokratie zeige:„Peter Fechters dramatisches Sterben nur ein gutes Jahr nach dem Bau der Mauer zeigte der Welt die unmenschliche Brutalität des Schießbefehls. Das ist jetzt 50 Jahre her. Peter Fechter war damals noch keine 20 Jahre alt. Als so junger Mann ist er eines der Maueropfer, deren Schicksal gerade jungen Generationen besonders eindrucksvoll vor Augen führt, welch hohen Wert Freiheit und Demokratie haben. Fechters Schicksal und das seiner Familie und seiner Freunde gehört zu den bitteren Kapiteln der Geschichte unserer Stadt und unseres Landes. Peter Fechter und die Opfer von Mauer und Unfreiheit sind nicht vergessen.“

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