MONTAG, 17. JANUAR 2011
STEIGENDE BESUCHERZAHLEN IN GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER

Neue Ausstellung zieht mehr als 500.000 Besucher in die Bernauer Straße

Nach dem erfolgreichen Jahr 2009, mit zahlreichen Sonderveranstaltungen zu „20 Jahre Mauerfall“, waren auch im Folgejahr 2010 die Besucherzahlen auf hohem Niveau und konnten sogar noch gesteigert werden. Als einen der Gründe nennt der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Dr. Axel Klausmeier, die hohe Akzeptanz der neuen Außenausstellung entlang der Bernauer Straße. Dieses erste Teilstück der im Bau befindlichen Erweiterung der Gedenkstätte Berliner Mauer, wird inzwischen bis in die späten Abendstunden von interessierten Besuchern besichtigt. Dr. Axel Klausmeier:

„Das Interesse an der Geschichte von Mauer und Teilung nimmt stetig zu. Der große Zuspruch zeigt auch, dass wir mit dem Ausstellungskonzept für die Erweiterung der Gedenkstätte Berliner Mauer auf dem richtigen Weg sind. Es sind vornehmlich junge Besucher und die kommen sowohl aus Deutschland wie aus aller Welt. Aber auch ältere, die diesen Teil der Geschichte selbst mit erlebt haben. Wir haben einen großen Anteil internationaler Besucher, aber auch sehr viele Berliner, für die dies ein Ort der eigenen persönlichen Erinnerung ist.“

Mit der Eröffnung des neuen Besucherzentrums im Dezember 2009 und der neuen Außenausstellung im Mai 2010 sind die ersten Bereiche der Erweiterung der Gedenkstätte bereits fertig gestellt. Im Bereich um die Kapelle der Versöhnung ist der zweite Teil der Außenausstellung, mit weiteren Informationsstelen, Sondagen der Grenzhäuser und der gesprengten Versöhnungskirche, im Bau.
In einer Besucherbefragung wurden erstmals die neu zugänglichen Bereiche untersucht und eine Besucherzahl von mehr als 500.000 für das Jahr 2010 ermittelt. Bei den Zählungen für 2009 wurde das Außengelände noch nicht mitgezählt, sondern nur die Besucher in der Ausstellung innerhalb des Dokumentationszentrums. Für das Jahr 2009 waren das 371.128 Besucher.

Für das Jahr 2011 erwartet die Stiftung Berliner Mauer einen weiteren Zuwachs an Besuchern, so Dr. Axel Klausmeier. Die Gedenk- und Informationsveranstaltungen zum Mauerbau vor 50 Jahren werden neues Interesse an der Teilungsgeschichte wecken. Am 13. August, dem Tag des Mauerbaus, wird der zweite Teil der Außenausstellung fertig sein, der sich von der Acker- bis zur Brunnenstraße erstreckt, im Rahmen der, von der Stiftung Berliner Mauer ausgerichteten, zentralen Gedenkveranstaltung des Landes und des Bundes eröffnet.

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