FREITAG, 2. DEZEMBER 2011
PARLAMENTSPRÄSIDENT KRASNIQI UND BOTSCHAFTER MIRDITA BESUCHEN DIE GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER

Im Rahmen seines Deutschlandbesuchs besichtigte der Parlamentspräsident der Republik Kosovo, Dr. Jakup Krasniqi, gemeinsam mit dem Botschafter in Berlin, Dr. Vilson Mirdita, und weiteren Politikern des Landes am 1. Dezember 2011 auch die Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße.
Pfarrer Manfred Fischer von der Versöhnungsgemeinde Berlin-Wedding erklärte den Gästen beim Rundgang das System der Berliner Mauer. Er schilderte auch die Entstehung der Gedenkstätte und das heutige Gedenken an die Maueropfer bei den Andachten in der Kapelle der Versöhnung.
Am Fenster des Gedenkens erläuterte Pfarrer Fischer die Schicksale einiger Maueropfer bevor der Präsident und der Botschafter weiße Rosen in die Nischen des Denkmals legten.

Im Anschluss gab es eine Gesprächsrunde mit der kosovarischen Delegation und Vertretern deutscher Aufarbeitungsinstitutionen. Teilnehmer waren: Dr. Axel Klausmeier (Stiftung Berliner Mauer), Dr. Martin Salm (Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“), Dr. Anna Kaminsky (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur) und Herbert Ziehm (BStU).

Präsident Krasniqi, selbst studierter Historiker, sprach den Institutionen seinen Respekt für die geleistete Arbeit aus, bedankte sich für die „sehr wertvollen Informationen“ und stellte die Wichtigkeit der Aufarbeitung der Geschichte heraus.
Vor seiner Abreise trug sich Präsident Krasniqi in das Gästebuch der Gedenkstätte ein.

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