MONTAG, 18. JUNI 2012
VERTRETER VON BUND UND LAND ERÖFFNEN NEUEN AUSSTELLUNGSBEREICH DER GEDENKSTÄTTE BERLINER MAUER

Am Montag, 18. Juni 2012 wird mit den Themenstationen „Die Mauer in der Politik“ und „Der Kalte Krieg und seine Medien“ ein weiterer Teil der Außenausstellung der Gedenkstätte Berliner Mauer der Öffentlichkeit übergeben. Zur Eröffnung sprechen der Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin und Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Berliner Mauer, André Schmitz, sowie Ministerialdirektorin Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel für die Bundesregierung und der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Dr. Axel Klausmeier.

Eröffnung der Ausstellung im Erweiterten Bereich (D) der Gedenkstätte Berliner Mauer mit Presseführung und Empfang

Datum: Montag, 18. Juni 2012

13.15 Uhr
Führung für Medienvertreter mit Dr. Axel Klausmeier
Treffpunkt: Themenstation „Die Mauer in der Politik“, Bernauer Straße / Ecke Swinemünder Straße

14.00 Uhr Eröffnung mit anschließendem Empfang
Treffpunkt: Themenstation „Der Kalte Krieg und seine Medien“ , Bernauer Straße/ Ecke Wolliner Straße

Im neuen Teil der Ausstellung zeugen großformatige Fotos von den Versuchen der Kontaktaufnahme über die Sperranlagen an der Bernauer Straße im Herbst 1961. Anhand von historischem Bild- und Filmmaterial wird die Wirkung internationaler Besuche in der geteilten Stadt dokumentiert. Es wird sichtbar, welche Rolle die Mauer in der politischen Auseinandersetzung beider deutscher Staaten einnahm. Gleichzeitig werden auch individuelle Schicksale wie die aufsehenerregende Geschichte des damals 9-jährigen Thomas Molitor erzählt, der vom Dach eines
Wohnhauses auf Ost-Berliner Gebiet in den Westen sprang und als vermeintlicher Flüchtling für Schlagzeilen sorgte.

Zitate zur Eröffnung des neuen Ausstellungsbereichs Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel: „Mit der Gedenkstätte Berliner Mauer ist es gelungen, am zentralen historischen Ort ein zeitgemäßes Erinnerungs-Areal von nationaler Strahlkraft zu etablieren. Wir freuen uns sehr über den Erfolg, das große internationale Interesse und die stetig wachsenden Besucherzahlen: Allein im Jahr 2011 besuchten mehr als 650.000 Menschen die Gedenkstätte und im ersten Quartal 2012 stiegen die Besucherzahlen erneut um mehr als 20%.“

André Schmitz: „Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist ein wichtiger Ort für Berlin. Hier wird Geschichte spürbar und die Bedeutung von Freiheit und Demokratie deutlich: Diktaturen können überwunden, Freiheit kann errungen werden. Das müssen wir gerade denjenigen zeigen, die die Mauer nicht mehr selbst erlebt haben.“

Dr. Axel Klausmeier: „Am historischen Ort entlang des Postenwegs stellt der neue Ausstellungsbereich eine wichtige Erweiterung für das Gedenkstättenareal dar, an dem die durchgängige Erfahrung des Mauerverlaufs möglich wird und damit der konzeptionelle Ansatz der Gedenkstätte zum Tragen kommt.“

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Wassily Gerassimez spielt 2between the bricks"



Dr. Axel Klausmeier, Dr. Ingeborg Berggreen-Merkel, Kulturstaatssekretär André Schmitz, Pfarrer Manfred Fischer



Dr. Axel Klausmeier zur Eröffnung des neuen Außenausstellungsbereichs