DO, 21.02.2019 - 19:00 UHR
Antisemitismus in der DDR

Buchpräsentation

Im Selbstverständnis der DDR als antifaschistischem Staat konnte es keinen Antisemitismus geben. Antisemitismus galt als historisch überwunden. Zugleich gehörte ein politisch instrumentalisierter Antizionismus, der Israel als Feindstaat definierte, zur Staatsdoktrin.
Ressentiments und Vorurteile sind langlebig und wirken auf vielfältige Weise fort. Professor Dr. Wolfgang Benz, ehemaliger Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, ist mit einer Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern den Facetten und Wirkungen des als Israelkritik verkleideten Antisemitismus in der DDR nachgegangen. Die Aufsatzsammlung ist im Berliner Metropol-Verlag unter dem Titel: „Antisemitismus in der DDR – Manifestationen und Folgen des Feindbildes Israel“ erschienen. Autorinnen und Autoren des Bandes diskutieren die Folgen der bis heute kaum aufgearbeiteten Geschichte der DDR.

Programm:
Begrüßung durch Prof. Dr. Axel Klausmeier
Grußwort von Thomas Gill | Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung
Einführung durch Prof. Dr. Wolfgang Benz
Podiumsdiskussion mit Dr. Esther Sattig, Dr. Christian Gaubert, Dr. Clemens Escher und Wolfgang Benz; Moderation: Dr. Angelika Königseder

Um Anmeldung wird gebeten.
Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum
Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Eintritt frei

In Kooperation mit der Berliner Landeszentrale für politische Bildung und dem Metropol Verlag.





Einladungskarte als PDF [PDF, 600,00 KB]