DI, 19.03.2019 - 19:00 UHR
Buchpräsentation: "Am Rand der Welt. Die Mauerbrachen in West-Berlin in Bildern von Margret Nissen und Hans W. Mende

West-Berlin wurde als politisches Gebilde und als Lebensgefühl erst durch die Mauer begründet, welche die Teilstadt seit 1961 vollständig umschloss. Die mauernahen Gebiete verödeten und verwilderten. Während das offizielle und repräsentative Berlin um Touristen warb, kam an den Rändern das Leben zum Erliegen. Diese Brachen weckten das Interesse von Fotografen – darunter auch Margret Nissen und Hans W. Mende. Ihre Bilder gehören zu den eindrucksvollsten urbanen Fotografien jener Zeit.
Der Vortrag thematisiert den Wandel der Mauer und die Veränderung der Sichtweisen in Ost und West. Unveröffentlichte historische Fotografien aus dem Bildarchiv der Stiftung Berliner Mauer zeigen Orte, die im heutigen Berlin längst verschwunden sind.

Ort:
DDR-Museum | Karl-Liebknecht-Str. 1, 10178 Berlin

Programm:
Buchvorstellung und Gespräch mit Dr. Gerhard Sälter und Dr. Manfred Wichmann (Stiftung Berliner Mauer) | Moderation: Sören Marotz (DDR-Museum Berlin)

Eintritt frei!
Keine Anmeldung erforderlich.

Gerhard Sälter / Manfred Wichmann (Hg.)
Am Rand der Welt
Die Mauerbrache in West-Berlin in Bildern
von Margret Nissen und Hans W. Mende
Berlin 2018, Ch. Links Verlag
128 Seiten, 89 Fotos
ISBN: 978-3-96289-002-5
20,00 Euro

Erhältlich in der Buchhandlung im Besucherzentrum der Gedenkstätte Berliner Mauer oder im Ch. Links Verlag.